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Von der Feiermanie zum Verpflichtungsritual. Zur totalitären Dynamik bei der Gestaltung von Feiern für Vierzehnjährige
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Scholtz, Harald |
| Copyright Year | 1993 |
| Abstract | Einer „kritischen" Aufarbeitung der deutschen Geschichte liegt es nahe, die auserkirchlichen Feiern, die Wiederbelebung von „Brauchen" oder die Organisation von Ritualen nur als Herrschaftsmittel zu betrachten. Dann erscheinen die Akteure als Marionetten in einem obrigkeitlich verordneten Spiel. Diese Sichtweise mag vielen „Kundgebungen" angemessen sein, verfehlt aber bei den „Lebenswendefeiern", wie man abstrakt formulierte, den Gegenstand sowie das Selbstverstandnis der Akteure in einem unzulassigen Mas. In Situationen des Abschieds vom Gewohnten, des krisenhaften Aufbrechens neuer Erfahrungswelten sind Orientierungen, Wegweisungen gefragt. Deshalb ist es angemessen, den nach der Machtubernahme erhobenen Anspruch der Nazis auf Wiederbelebung alter Brauche in neuem Geist auf das Angebot einer an die menschliche Entwicklung angepassten Sinnorientierung hin zu uberprufen. […] Warum man freilich uberhaupt annahm, dass von einer staatlichen Institution [wie dem Nationalsozialistischen-Lehrerbund (NSLB)] eine solche Sinnorientierung erwartet wurde, mochte der Autor durch die folgende ideologiegeschichtliche Skizze verstandlich machen. (DIPF/Orig./ah) |
| Starting Page | 113 |
| Ending Page | 122 |
| Page Count | 10 |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| Alternate Webpage(s) | https://www.pedocs.de/volltexte/2015/10575/pdf/Scholtz_1993_Von_der_Feiermanie_zum_Verpflichtungsritual.pdf |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |