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Entwicklung, Überprüfung und Praxiseinführung des Prognosemodells ÖKO-SIMPHYT zur gezielten Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule (P. infestans) im ökologischen Kartoffelanbau mit dem Ziel, den Einsatz kupferhaltige Fungizide auf ein Minimum zu reduzieren
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Zellner, M. Keil, Stefan Bangemann, L. W. Zwerger, Peter Kleinhenz, B. Tschöpe, Beate |
| Copyright Year | 2009 |
| Abstract | Die anhand des entwickelten Prognosemodells OKOSIMPHYT angepassten Spritzintervalle und Kupferaufwandmengen ermoglichten in Jahren mit niedrigem Infektionsdruck im Vergleich mit routinemasigen Applikationen gleichwertige Ertrage bei reduzierten Kupfermengen. Vereinzelt waren so Einsparungen von bis zu 1000g Kupfer moglich. Durchschnittlich wurden 0,6 Behandlungen bzw. 535g Kupfer pro Hektar im Vergleich zur wochentlichen Behandlung eingespart. Auch der Einsatz von neuen, kupferreduzierten Fungiziden nach den Modellempfehlungen erwies sich als erfolgreich, so dass hier ein weiteres Einsparpotential zur Verfugung steht. Zugang zum Modell OKOSIMPHYT ist fur Landwirte und Berater unter www.isip.de im Internet moglich. Die Prognose hat sich als zuverlassiges Hilfsmittel bei der Krautfaulebekampfung erwiesen. Einzig der bislang nicht mit ausreichender Sicherheit prognostizierbare primare Stangelbefall kann in Einzelfallen zu einer verspateten Spritzstart-Empfehlung fuhren. Hier herrscht weiterhin Forschungsbedarf, um die Prognose des Primarbefalls zu optimieren. Um diese Lucke zu schliesen und den primaren Stangelbefall, welcher bislang durch Pflanzenschutzmasnahmen nicht verhindert werden kann, zu regulieren, wurde die Kupferbeizung des Saatgutes eingesetzt. Die hierzu in den Versuchen verwendete ULV-Methode ermoglicht eine Beizung der Pflanzknollen mit geringen Kupfermengen (120g/ha). Durch dieses Verfahren konnte der Stangelbefall vielfach signifikant reduziert werden, was sich in Mehrertragen von bis zu 55% wiederspiegelte. Anhand molekularbiologischer Methoden konnte gezeigt werden, dass die latente, also nicht sichtbare Verseuchung des Pflanzgutes mit dem Krautfauleerreger ein ernst zu nehmendes und bislang unterschatztes Problem darstellt. So waren durchschnittlich 11% der untersuchten Saatkartoffeln latent befallen und nur ein geringer Anteil der Pflanzgutpartien erwies sich als befallsfrei. |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| Alternate Webpage(s) | https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/schwerpunkte/dateien/oeko_simphyt.pdf |
| Alternate Webpage(s) | http://orgprints.org/16649/1/16649-06OE326-LfL-zellner-2009-oeko_simphyt.pdf |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |