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Die kindliche Emotionsregulation im familiären Kontext unter besonderer Berücksichtigung der Eltern als Modell
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Zwölfer, Natalie |
| Copyright Year | 2013 |
| Abstract | Die vorliegende Arbeit untersuchte den Einfluss der elterlichen Emotionsregulation und ihrer Expressivitat in der Familie auf die kindliche Emotionsregulation. Zusatzlich sollten Unterschiede der kindlichen Emotionsregulation in Abhangigkeit vom Alter, Geschlecht und Vorhandensein von Geschwistern und Zusammenhange zwischen der elterlichen Emotionsregulation und der familiaren Expressivitat und den elterlichen emotionsbezogenen Erziehungspraktiken (Reaktion auf Emotionen des Kindes, Emotion coaching) berucksichtigt werden. Es wurden drei Sichtweisen (Muttersicht, Vatersicht, Kindersicht) auf die kindliche Emotionsregulation und vier Emotionen (Wut, Angst, Trauer, Freude) einbezogen. 211 Kinder (105 Madchen, 106 Buben) im Alter zwischen 8 und 12 Jahren bearbeiteten eine adaptierte Version des Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen (FEEL-KJ; Grob & Smolenski, 2009). 105 von ihren Muttern und 67 von ihren Vatern bearbeiteten ebenfalls eine adaptierte Version des FEEL-KJ (Grob & Smolenski, 2009), wobei sie ihre eigene Emotionsregulation und die Emotionsregulation ihrer Kinder einschatzten, und eine adaptierte Version des Self-Expressiveness in the Family Questionnaire (SEFQ; Halberstadt, Cassidy, Stifter, Parke & Fox, 1995). Bei der kindlichen Emotionsregulation bestehen keine deutlichen Geschlechts- und Altersunterschiede und Unterschiede aufgrund von Geschwistern. Eltern und auch schon die Kinder konnen ihre Emotionen gut regulieren, auser bei Wut bei den Kindern aus Elternsicht, werden haufiger adaptive als maladaptive Strategien zur Regulation der vier Emotionen eingesetzt. Die mutterlichen und vaterlichen adaptiven Strategien haben hauptsachlich einen Einfluss auf die kindlichen adaptiven Strategien und die elterlichen maladaptiven Strategien einen auf die kindlichen maladaptiven Strategien. Ebenfalls zeigt sich ein Einfluss der elterlichen positiven Expressivitat in der Familie. Die elterliche negative Expressivitat in der Familie stellt nie einen relevanten Pradiktor dar. Es bestehen mehr signifikante Regressionsmodelle bei den Muttern als bei den Vatern. Die Ergebnisse weisen auf Zusammenhange zwischen der elterlichen Emotionsregulation und den Reaktionen auf die kindlichen Emotionen und zwischen der familiaren Expressivitat und dem Emotion coaching der Eltern hin. |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| Alternate Webpage(s) | http://othes.univie.ac.at/27636/1/2013-04-16_0607540.pdf |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |