Loading...
Please wait, while we are loading the content...
Similar Documents
Strategien zur Steuerung der Bewässerung im Gewächshaus und Konsequenzen für die Strukturierung von Leitrechnersystemen
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Beck, Michael |
| Copyright Year | 2000 |
| Abstract | Die wesentlichen Einflussgrosen auf den Wasserverbrauch von Pflanzen sind klimatischer Art, die Pflanze selbst und der Wasserhaushalt des Bodens. Als wichtige klimatische Einflussgrosen sind das Sattigungsdefizit der Luft bzw. die Dampfdruckdifferenz zwischen Blatt und Luft und die Einstrahlung zu nennen. Die Einstrahlung beeinflusst das Gewachshausklima und hat eine direkte Wirkung auf die Offnungs- und Schliesbewegung der Stomata. Die Bodenfeuchte ist sowohl im Hinblick auf die Wasseraufnahme der Pflanzen als auch bei einem Anbau im gewachsenem Boden auf eine mogliche Sickerwasserbildung und damit eine Nahrstoffauswaschung von Bedeutung. Die im Gewachshausanbau eingesetzten Prozessleitsysteme berucksichtigen die Wechselwirkungen der Einflussfaktoren auf den Wasserumsatz eines Pflanzenbestandes nur bedingt. Einzelne Parameter wie z.B. die Einstrahlungssumme oder das Matrixpotential des Bodens werden zwar zur Steuerung der Bewasserung verwendet, eine Kombination der Einflussfaktoren wie z.B. die Anpassung der Einstrahlungssumme an das Pflanzenwachstum muss bisher vom Anwender vorgenommen werden. Zur Darstellung der Zusammenhange des Wasserumsatzes eines Pflanzenbestandes im Gewachshausanbau wurde in den experimentellen Untersuchungen der Wasserumsatz in Abhangigkeit der Bodenfeuchte (Matrixpotential), der klimatischen Grosen (Einstrahlungssumme, Sattigungsdefizitsumme und Dampfdruckdifferenzsumme) an Lactuca sativa, Brassica oleracea var. gongylodes und Cucumis sativus untersucht. Aufgrund des hohen Bestimmtheitsmas und niedrigen Variationskoeffizienten sowie der Ubertragbarkeit auf verschiedene Bodenarten und Kulturen ist die Matrixpotentialmessung als Fuhrungsgrose fur die Bewasserungssteuerung zu verwenden. Da die haufig eingesetzten Tensiometer bzw. Tensioschalter, bauartbedingt Schwachen aufweisen sind diese Sensoren durch ubergeordnete Modellrechnungen zu kontrollieren. Dazu ist die Einstrahlungssumme, Sattigungsdefizitsumme und der Giesabstand zu verwenden. Die klimatischen Parameter mussen uber entsprechende Modellrechnungen und der Analyse bereits ausgefuhrter Giestakte dem Pflanzenwachstum angepasst werden. Nachdem bereits einige Prozessleitsysteme die fur die Bewasserung- und Klimasteuerung notwendigen Hardwarekomponenten in ein System integriert haben, muss die Verknupfung auf Softwareebene realisiert werden. Hierzu mussen die Kontrollstrategien d.h. die Softwareroutinen entsprechend schnell angepasst werden konnen. Aufgrund der in den letzten Jahren gesteigerten Leistungsfahigkeit bieten sich hierzu Prozessleitsysteme auf PC-Basis an. |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| DOI | 10.18452/14644 |
| Alternate Webpage(s) | https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/15296/Beck.pdf?isAllowed=y&sequence=1 |
| Alternate Webpage(s) | http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/beck-michael-2000-07-04/PDF/Beck.pdf |
| Alternate Webpage(s) | https://doi.org/10.18452/14644 |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |