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Zur Veröffentlichung der englischen Fassung der Rili-BÄK – Sicht der Diagnostika Industrie auf die Rili-BÄK und Ihre Auswirkungen auf die Labormedizin in Deutschland
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Walger, Martin |
| Copyright Year | 2015 |
| Abstract | Mit der Veröffentlichung der ersten grundsätzlich überarbeiteten Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen im Jahr 2003 ist allen beteiligten Vertretern aus Ärzteschaft und ärztlicher Selbstverwaltung, Fachgesellschaften und Berufsverbänden, Behörden und Bundesländern ein Meilenstein in der Schaffung eines einheitlichen Qualitätsstandards in der Labormedizin gelungen. Bereits in den Jahren zuvor, genauer seit 1972, waren bereits verschiedene Vorprojekte installiert worden, die sich die Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Leistungen auf die Fahne geschrieben hatten. Diese durchbrachen jedoch vielfach einen allgemeingültigen Standard und waren stattdessen durch verschiedene Sonderfallkonstellationen geprägt, wie die sog. „lex kodak“ in der Richtlinie von 1988, die Ausnahmeregelungen für die Trockenchemie vorsah. Einzelne Teilbereiche, wie die Mikrobiologie (heute Teil B 3 der aktuellen Richtlinie), waren in den Vorgängerversionen nicht enthalten, sondern wurden erst in der heutigen Version in die einheitliche Richtlinie überführt. Aus Sicht der Diagnostika-Industrie ist mit Einführung der heute gültigen Rili-BÄK eine spürbare Verbesserung der Qualität bei der Erbringung labormedizinsicher Leistungen eingetreten. Insbesondere ist mit diesem Werk etwas gelungen, mit dem sich alle Vorgängerwerke schwer getan haben, nämlich das Bewusstsein unter den Laborbetreibern für die Notwendigkeit eines einheitlichen Qualitätsstandards im medizinischen Labor zu schaffen. Heute kann sich kein klassisches, medizinisches Labor den Anforderungen der Rili-BÄK verschließen. Im Unterschied zu einer verpflichtenden Akkreditierung nach DIN ISO EN 15189, wie sie in Frankreich eingeführt worden ist, führen die Anforderungen der Richtlinie nicht zu einem Laborsterben – insbesondere kleinerer Labore – und forciert auch nicht zusätzlich den ohnehin bestehenden Konzentrationsprozess. Mit Einführung der Rili-BÄK ist es durch das Zusammenwirken aller Beteiligten gelungen, ein rationales und nachvollziehbares Regelwerk für einen hohen, einheitlichen Qualitätsstandard in der Laboratoriumsmedizin zu etablieren, ohne einen durch Kompromisse zerfaserten und im Ergebnis nutzlosen „Papiertiger“ zu schaffen. |
| Starting Page | 20 |
| Ending Page | 20 |
| Page Count | 1 |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| DOI | 10.1515/labmed-2015-0005 |
| Alternate Webpage(s) | https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/labm.2015.39.issue-1/labmed-2015-0005/labmed-2015-0005.pdf |
| Alternate Webpage(s) | https://doi.org/10.1515/labmed-2015-0005 |
| Volume Number | 39 |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |