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Neue Anbaustrategien zur Erhöhung der N-Effizenz und zur Reduzierung des Unkrautdruckes im ökologischen Landbau
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Bachinger, Johann Fischer, Holger Stange, Gerlinde |
| Copyright Year | 2007 |
| Abstract | Im Rahmen des Projektes ‚Neue Anbaustrategien zur Erhohung der N-Effizienz und zur Reduzierung des Unkrautdrucks im Okologischen Landbau’ wurden von 2004 bis 2006 drei Anbauverfahren (AB) mit Unter- bzw. Beisaaten in Brandenburg und Bayern im Rahmen von Exakt- und Praxisversuchen in Hinblick auf N-Haushalt, Ertragseffekte, Verunkrautung sowie ihre Praxisrelevanz untersucht: AB 1: Wintergetreidefruhsaat mit abfrierenden Kornerleguminosen als Saatpartner AB 2: Winterraps mit abfrierenden als Saatpartner AB 3: Kornerleguminosen mit Gras- und Kleegrasuntersaaten AB 1: Der positive Ertragseffekt der Fruhsaat bei Winterroggen und Triticale konnte fur Brandenburg bestatigt werden. Demgegenuber konnen Fruhsaaten bei Winterweizen sortenabhangig bei hoher Stickstoffversorgung zu parasitaren Lager mir Ertragsreduktion fuhren. Nur in Bayern erbrachten die Varianten mit legumen Untersaaten, witterungsbedingt, bei Winterweizen bis zu 5dt ha-1 und bei Winterroggen bis zu 10 dt ha -1 hohere Ertrage, wobei bei Winterweizen die Beisaaten bei Fruhsaat nur eine Kompensation der saatzeitbedingten Minderertrage der Fruhsaat bewirkten. AB 2: Bei Winterraps bildeten legume Beisaaten im ersten Jahr Biomassen mit N-Gehalten bis zu 80 kg N ha-1 bei eine N2-Fixierung von 50 kg N ha-1 vor Winter, welche sich dennoch, bedingt durch eine ausgepragte Fruhjahrstrockenheit, nicht ertragssteigernd auswirkten. Bedingt durch Konkurrenz im Herbst und Bedeckung der Rapspflanzen mit abgefrorener Biomasse wahrend des Winters, verursachte eine stark entwickelte Erbsenuntersaat eine Ertragsreduktion. In AB 1 und AB 2 eigneten sich schnellwuchsige Saatpartner, wie Lupine oder Ackerbohne, besser, da diese nach dem Abfrieren entweder weitgehend stehen blieben oder, wie die feinblattrige Sommerwicke, sich nicht mattenartig auf den Hauptfruchtbestand legten. Die blaue Lupine wird durch Wildverbiss oftmals stark geschadigt AB 3: Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass Grasuntersaaten in Kornerleguminosen auch unter den Bedingungen Nordostdeutschlands eine effektive und sichere Masnahme zum Schutz vor N-Austragen und Erosion nach Kornerleguminosen sind. Es zeigte sich auch eine deutlich unkrautunterdruckende Wirkung in der Nachernteperiode. Weisklee als Mischungspartner konnte nicht etabliert werden. Im Vergleich zur Winterrubsen-Stoppelsaat, die eine deutlich geringere Etablierungswahrscheinlichkeit aufweist, verursachten Grasuntersaaten verstarkt durch Fruhjahrtrockenheit in der Nachfrucht Hafer zum Teil deutliche Ertragseinbusen was durch Kombination beider Verfahren deutlich zu reduzieren ware. |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| Alternate Webpage(s) | http://orgprints.org/15170/1/15170-03OE180-zalf-bachinger-2007-stickstoffeffizienz.pdf |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |