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Steuerung von Assets und Fixkosten
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Hoffjan, Andreas |
| Copyright Year | 2018 |
| Abstract | Liebe Leserinnen und Leser, Fixkostenfalle, Kostenremanenz oder sunk cost sind Begriffe, die eine zuweilen empfundene vermeintliche Ohnmacht des Controllers beschreiben. Gerade aber in Zeiten volatiler Auftragseingänge ist es umso wichtiger, dass im Sinne einer „atmenden Fabrik“ die Fixkosten variabilisiert werden. Aber wie kann das Controlling Einfluss auf die Kostenstruktur nehmen? Wann lassen sich die Fixkosten abbauen? Und was ist bei der Anschaffung von Vermögensgegenständen zu beachten, damit ihre Instandhaltungskosten das Ergebnis nicht dauerhaft belasten? Diese Fragen stellen sich gerade auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung, die einen Ausbau der ITInfrastruktur erfordert. Konkret bewegt sich die Gesellschaft in Richtung einer hybriden Form aus Informationsund Industriezeitalter. Bekanntestes Erkennungsmerkmal ist die Automatisierung industrieller Fertigungsprozesse. Der sich vollziehende Wandel bietet insbesondere Industriebetrieben mit hohen Anlagenintensitäten die Möglichkeit, die eigenen Wertschöpfungsprozesse neu zu bewerten und ggf. zu adaptieren. In den nachfolgenden Schwerpunktbeiträgen werden daher verschiedene, teils neuartige Instandhaltungsund Investitionsmethoden in den Fokus gerückt und entsprechende Vorschläge für eine adäquate Umsetzung in der Unternehmenspraxis vorgestellt. Im ersten Beitrag von Ulrich/Becker stellen die Autoren ihre Ergebnisse einer empirischen Analyse zum Einsatz der dynamischen Investitionsrechnung und der Anlagen-Lebenszyklusanalyse für das Investitionsund Anlagencontrolling in mittelständischen Unternehmen unter Berücksichtigung verschiedener Kontextfaktoren vor. Außerdem stellen sie einen Bezug zumUnternehmenserfolg her und diskutieren einige mittelstandsspezifische Problemfelder. Darauffolgend beschäftigt sich der Beitrag von Wilde mit den wasserwirtschaftlichen Kernherausforderungen wie Versorgungssicherheit, Qualitätserhaltung und Kostenstabilität. Ein vorrausschauendes Asset Controlling mittels allgemeiner Rentenbarwertfaktoren wird schließlich als neu konzipiertes Instrument methodisch vorgestellt. Auch in dem Beitrag von Hausladen wird ein Modell entwickelt: Ein Metamodell für ein anforderungsund zielgruppengerechtes Controlling der Anlageninstandhaltung im Zeitalter von Industrie 4.0. Die Autorin skizziert ein Vorgehensmodell zur praktischen Umsetzung des Konzeptes. Zum Abschluss des vorliegenden Themenschwerpunkts betont Hess die Notwendigkeit des Benchmarkings in der Instandhaltung. Er definiert ausgewählte Hauptkennzahlen und geht dabei auch auf die typischen Probleme bei der Umsetzung eines Benchmarking-Projekts ein. Der Hauptfokus liegt dabei auf dem methodischen Ansatz sowie ausgewählten Kennzahlen und deren Verwendung im Rahmen von Benchmark-Projekten. Im ersten Beitrag des allgemeinen Teils stellen Weber/Schäffer die Ergebnisse der dritten WHU-Zukunftsstudie vor und vergleichen diese mit den Ergebnissen aus den Jahren 2011 und 2014. In dieser Studienreihe beschäftigen sich die Autoren mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Controlling und identifizieren dabei zehn Zukunftsthemen des Controllings. Die Ergebnisse zeigen, dass bisher wenig Veränderung im Controlling stattgefunden hat, doch die Autoren sehen auf mittlere Sicht radikale Veränderungen. Im vorletzten Beitrag dieses Schwerpunktheftes stellen Rinke et al. den Ansatz der dynamischen Kostenrechnung als Alternative zu Kostensimulationen für Fertigungsunternehmen vor, um dem effizienten Erheben und Verrechnen von Realdaten gerecht zu werden. Im letzten Beitrag diskutieren Drerup/Suprano/Wömpener das Anforderungsprofil des Controllers im digitalen Zeitalter. Um den Controller 4.0 zu ermitteln, haben sie 231 Stellenanzeigen börsennotierter Unternehmen analysiert. Sie stellen dabei heraus, dass insbesondere die IT-Fähigkeiten sowie die Persönlichkeitsmerkmale des Bewerbers in der betrieblichen Praxis immer mehr in den Fokus der Entscheider rücken. Verschaffen Sie sich einen eigenen Eindruck von den Zukunftsthemen des Controllers, den daraus resultierenden Anforderungen an die Aufgabenträger sowie vor allem den verschiedenen Instrumenten zur Steuerung von Assets und Fixkosten. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre! |
| Starting Page | 1 |
| Ending Page | 1 |
| Page Count | 1 |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| DOI | 10.15358/0935-0381-2018-1-1 |
| Volume Number | 30 |
| Alternate Webpage(s) | https://elibrary.vahlen.de/10.15358/0935-0381-2018-1-1.pdf?download_full_pdf=1 |
| Alternate Webpage(s) | https://doi.org/10.15358/0935-0381-2018-1-1 |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |