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Kontingenz: Methodisch verhindert oder beobachtet?. Ein Beitrag zur Methodologie der qualitativen Sozialforschung
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Nassehi, Armin Saake, Irmhild |
| Copyright Year | 2002 |
| Abstract | Als zentrales Problem der qualitativen Sozialforschung erscheint die Frage nach der Konstitution von Bedeutungen. Sowohl Biographieforschung als auch Ethnomethodologie bieten methodische Antworten an, denen zufolge Bedeutungen uber immer schon vorhandene Ordnungsstrukturen entschlusselt werden. In diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, eine qualitative Methodologie zu entwickeln, die sich fur die Entstehung von Ordnung interessiert. Mit dieser systemtheoretischen Reformulierung einer Methodologie der qualitativen Sozialforschung konnen dann bekannte Argumentationsfiguren (Narration bzw. kommunikative Kompetenz, Authentizitat bzw. recipient design, Prozessstrukturen bzw. Indexikalitat) neu gelesen werden, und zwar als Versuch zur Ausschaltung von Kontingenz uber die Installation von Gultigkeitskriterien, von zuverlassig interpretierenden Adressaten und von zeitbindenden Speichermedien. Als Resultat dieser Argumentation ergibt sich die Forderung danach, in qualitativen Forschungen Kontingenz selbst zum Thema zu machen, anstatt mit Hilfe von Methoden eine immer schon vorausgesetzte Ordnung zu entdecken. Diese Methodologie wird am Beispiel der Untersuchung von Todesbildern illustriert. |
| Starting Page | 66 |
| Ending Page | 86 |
| Page Count | 21 |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| DOI | 10.1515/zfsoz-2002-0104 |
| Volume Number | 31 |
| Alternate Webpage(s) | https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/zfsoz.2002.31.issue-1/zfsoz-2002-0104/zfsoz-2002-0104.pdf |
| Alternate Webpage(s) | https://doi.org/10.1515/zfsoz-2002-0104 |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |