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Neue Aktionsfelder der destruktiven Aggression: Mobbing und Cybermobbing bei Jugendlichen – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Sindelar, Brigitte Bendas, Christoph |
| Copyright Year | 2015 |
| Abstract | Osterreich liegt laut einem aktuellen Bericht der OECD an erster Stelle von 27 in die Untersuchung einbezogenen Landern in der Haufigkeit von Mobbing-Erfahrung bei 11- bis 15jahrigen Schulkindern. Cybermobbing wurde dabei nicht berucksichtigt, wird aber in einer eigenen Studie an Jugendlichen in Oberosterreich als nahezu gleich haufig angegeben. Cybermobbing ist eine Form der aggressiven Handlung gegen eine Person im Kontext sozialer Netzwerke im Internet, die erst seit Web 2.0 moglich ist. Zum Unterschied von Mobbing in der realen Welt kann Cybermobbing auch ohne jede reale Beziehung zwischen Tater und Opfer stattfinden; zugleich ist das Ausmas der Machtlosigkeit des Opfers bedeutend groser, da es keine Moglichkeit der Flucht gibt. Berichtet werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung an Jugendlichen, die ergab, dass Cybermobbing hochsignifikant als belastender eingeschatzt wird als Mobbing in der realen Welt (p = .001), zugleich, dass sich Mobbing-Opfer in ihrem Selbstwert von Jugendlichen ohne Mobbing- oder Cybermobbing-Erfahrung unterscheiden (p = .006; p = .009), nicht aber Cybermobbing-Opfer. Psychodynamische Hintergrunde der Ergebnisse werden diskutiert. |
| Starting Page | 70 |
| Ending Page | 87 |
| Page Count | 18 |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| Volume Number | 2 |
| Alternate Webpage(s) | http://journals.sfu.ac.at/index.php/zfpfi/article/download/47/51 |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |