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Antiangiogenes Wirkprinzip – Konzepte der Therapie- optimierung des nicht-squamösen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms Anti-angiogenic Strategy: Therapy Optimization of Non-squamous Non-small Cell Lung Carcinoma
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Reinmuth, N. Reck, M. Grohé, Christian |
| Copyright Year | 2014 |
| Abstract | Die Hemmung der Angiogenese ist ein wichtiges Therapieprinzip bei einer Vielzahl von soliden Tumoren. Das Therapiekonzept fußt auf der bereits 1971 durch J. Folkman beschriebenen Abhängigkeit eines Tumors ab einer gewissen Größe vom Anschluss an das systemische Gefäßsystem [1]. Eine Reihe von Gefäßwachstum induzierenden Faktoren wie der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF), der Fibroblasten abhängige Wachstumsfaktor (FGF) und der Plättchen abhängige Wachstumsfaktor (PDGF) spielen eine entscheidende Rolle in dem vom Tumor induzierten Gefäßwachstum. Diverse AngiogeneseInhibitoren wurden seither in klinischen Studien getestet. Für das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) wurde 2007 mit dem Anti-VEGFAntikörper Bevacizumab der erste Vertreter dieser Klasse in der EU zugelassen, da in den Zulassungsstudien AVAiL und ECOG 4599 der Zusatz von Bevacizumab zu einer platinbasierten Chemotherapie zu einer signifikanten Verbesserung des progressionsfreien Überlebens [2,3] und, in einer Studie, auch des Gesamtüberlebens geführt hatte. In unselektionierten Patientenkohortenmit nicht-squamösen NSCLC zeigt sich aber insgesamt eine moderate Therapieeffektivität im Gesamtkollektiv trotz deutlich verbesserten Ansprechraten. Zudem wurden in präklinischen Studien Hinweise auf mögliche erhöhte Aggressivität bei Krankheitsprogression beschrieben, die sich allerdings klinisch bisher nicht belegen ließen [4,5]. Für eine Selektion derjenigen Patientenkohorten, die von diesem Wirkprinzip besonders profitieren würden, konnten bisher für die Anti-VEGFTherapie noch keine zuverlässigen prädiktiven Biomarker etabliert werden [6]. Vielfältige Versuche wurden und werden unternommen, um die Effektivität des antiangiogenen Therapiekonzeptes und damit die Prognose der Patienten mit metastasiertem NSCLC zu verbessern. Die vorliegende Arbeit diskutiert grundlagenorientiert aktuelle Konzepte zur Therapieoptimierung und kommentiert neuemedikamentöse Optionen, die in klinischen Studien eine Wirksamkeit belegen. Im Gegensatz zu Chemotherapeutika findet bei Einsatz von antiangiogenen Substanzen in der Regel keine direkte Interaktion mit den Tumorzel- |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| Alternate Webpage(s) | https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0034-1390807.pdf |
| Alternate Webpage(s) | https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0034-1390807.pdf |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |