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Visumpolitik und die Regulierung globaler Mobilität. Ein Vergleich dreier OECD Länder
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Mau, Steffen Brabandt, Heike |
| Copyright Year | 2011 |
| Abstract | Der Artikel untersucht die historische Entwicklung von Visumbefreiungspolitiken in drei ausgewahlten OECD-Landern, den USA, Osterreich und Finnland, fur den Zeitraum seit dem Ende des zweiten Weltkrieges. Ausgangspunkt ist die Frage, ob im Zuge von Globalisierungsprozessen Mobilitatserleichterungen zugenommen haben oder ob im Gegenteil Grenzen nicht viel selektiver wurden. Dieser Frage gehen wir am Beispiel kurzfristiger Personenmobilitat und sich verandernder Visumbefreiungspolitiken nach. Dabei wird deutlich, dass die Untersuchungslander immer strengere Auswahlkriterien fur die Befreiung von der Visumpflicht anwenden, sich also die Selektivitat mit der Zeit erhoht. Zudem wird gezeigt, dass politische und okonomische Faktoren ausschlaggebend dafur sind, welche Lander von einer Visumbefreiung profitieren und dass erweiterte Mobilitatsrechte vor allem an Burger reicher Demokratien vergeben werden. Zugleich dokumentiert der Artikel zum einen die zunehmende Ubereinstimmung der Regelungen zur Visumbefreiung innerhalb der OECD-Welt (Konvergenz) und zum anderen die Asymmetrie der Visumbefreiungen im Verhaltnis von OECD-Landern zu Nicht-OECD-Landern. Globalisierung ist daher weder als Offnung noch als Schliesung zu interpretieren, sondern als Gleichzeitigkeit von Mobilitat und Immobilitat, welche vor allem uber Regeln des selektiven Zugangs durchgesetzt wird. |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| Alternate Webpage(s) | http://www.zfs-online.org/index.php/zfs/article/viewFile/3055/2592 |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |