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Stellenwert empirischer Befunde bei der Beurteilung von Schuldfähigkeit und Prognose
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Müller, Jürgen Leo |
| Copyright Year | 2012 |
| Abstract | Das deutsche Strafrecht geht von der Verantwortlichkeit eines Taters fur seine Handlungen aus. Im § 20 StGB werden aber Ausnahmen im Sinne konkret definierter juristischer Eingangsmerkmale begrundet durch psychische Beeintrachtigungen, die so ausgepragt sind, dass sie Einsichts- und/oder Steuerungsfahigkeit zur Tatzeit in erheblicher Weise beeintrachtigt oder sogar aufgehoben haben. Auf diese kategorial zu begreifenden juristischen Eingangsmerkmale sind die psychischen Beeintrachtigungen im Sinne der aktuell gultigen operationalisierten Diagnosesysteme zu ubertragen. Dabei wird das dimensionale Konzept psychischer Storungen in einem doppelt quantifizierenden Vorgehen auf das kategoriale Konzept juristischer Eingangsmerkmale und die hierdurch bedingte Relevanz bei Begehung der Straftat ubertragen. Hierzu werden die vorlaufigen Symptome aufgefuhrt, die Kriterien fur die Annahme einer ICD-10- bzw. DSM-IV-Diagnose gewertet und in einem weiteren Schritt deren Schweregrad und Taterheblichkeit gepruft. |
| Starting Page | 35 |
| Ending Page | 39 |
| Page Count | 5 |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| DOI | 10.1007/978-3-642-25476-5_6 |
| Alternate Webpage(s) | https://page-one.springer.com/pdf/preview/10.1007/978-3-642-25476-5_6 |
| Alternate Webpage(s) | https://doi.org/10.1007/978-3-642-25476-5_6 |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |