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Evaluationsverfahren Als Teil Des Universitären Qualitätsmanagements – Erfahrungen Aus Der Praxis Der Tu Graz
| Content Provider | Semantic Scholar |
|---|---|
| Author | Gaberscik, Gerald Berner, Manuela |
| Copyright Year | 2019 |
| Abstract | identifiziert und als wesentlicher Bestandteil ins QM-System integriert. Es wurde ein Zyklus festgelegt, der über mehrere Jahre hinweg Evaluierungen von Fachbereichen und Fakultäten mit internen und externen Audits synchronisiert und zusätzlich mit den Perioden der Entwicklungsplanerstellung sowie den Leistungsvereinbarungen der Universität mit dem Bundesministerium abgestimmt ist. Ergänzend wird noch darauf Rücksicht genommen, dass die TU Graz mehrere interuniversitäre Kooperationen betreibt, die sowohl kooperative Forschung als auch gemeinsame Studienangebote umfassen und eine Abstimmung mit den Partnerinstitutionen erfordern. Vor dem Start des aktuellen Durchgangs des Evaluierungszyklus wurden zwei unterschiedliche Vorgangsweisen analysiert und hinsichtlich Anwendbarkeit, Nutzen und Akzeptanz verglichen: Eine Option betraf den Einsatz von Kennzahlen, um einen Überblick über den Evaluierungsgegenstand zu gewinnen, die andere war die Durchführung eines Peer Review-Verfahrens, um qualitative Fragestellungen zu beantworten. Jede dieser Alternativen hat Vorund Nachteile; so können Evaluationsmethoden, die sich ausschließlich auf Indikatoren stützen zwar rasch und mit geringem Aufwand realisiert werden, allerdings ist die Treffsicherheit bei der vorliegenden komplexen Sachlage nicht besonders ausgeprägt. Peer Review Verfahren wiederum werden der Komplexität besser gerecht und genießen im Wissenschaftsbereich eine recht hohe Akzeptanz, dennoch bestehen, neben dem relativ großen Aufwand, auch Nachteile, wie beispielsweise die Subjektivität infolge des spezifischen Erfahrungshintergrunds der agierenden Peers und die bekannte „Mainstreambevorzugung“. Unabhängig davon, für welche Methode man sich entscheidet, so ist jedenfalls sicherzustellen, dass die Evaluation die vier grundlegenden EiPRÄAMBEL Mit der (Rück)Übertragung von Autonomie an die österreichischen Universitäten und der damit verbundenen Rechenschaftspflicht mussten die Universitäten, ergänzend zu den verpflichtenden Quality Audits der externen Qualitätssicherung, ein internes Qualitätsmanagement (QM) aufbauen. Jene, die wie z.B. die TU Graz frühzeitig damit begannen, haben nunmehr einen Erfahrungshintergrund von ca. fünfzehn Jahren. Ein ausreichend großer Zeitraum, um Unterschiedliches auszuprobieren, zu bewerten und zu optimieren. Nachfolgend wird dargestellt, wie die TU Graz Evaluationen von Fachbereichen und Fakultäten als ein Werkzeug in ihr internes QM integriert hat, welche Vorgangsweise gewählt wurde und wie sich diese bisher bewährte, welche Wirkungen erzielt wurden sowie welche Randbedingungen Grenzen setzen. Abgerundet wird dieser Erfahrungsbericht durch eine kurze Analyse des Aufwands. |
| File Format | PDF HTM / HTML |
| DOI | 10.22163/fteval.2019.456 |
| Alternate Webpage(s) | https://repository.fteval.at/501/1/Journal_49DOI10.22163-fteval.2019.456.pdf |
| Alternate Webpage(s) | https://doi.org/10.22163/fteval.2019.456 |
| Language | English |
| Access Restriction | Open |
| Content Type | Text |
| Resource Type | Article |